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Die Geschichte der Kooperation


Der Beginn (1997 und 2005)

Im Rahmen des europäischen Programms LEADER mit dem Ziel einer Entwicklung ländlicher Regionen startete die grenzüberschreitende Kooperation, die das Projekt „Auf den Spuren der Hugenotten und Waldenser“ trägt.

Ab 1997 knüpfte die lokale Aktionsgruppe der Region Burgwald (D) Kontakte mit den "Herkunftsländern" der Hugenotten in Südfrankreich. Dies sind die Regionen, aus denen 300 Jahre früher die Hugenotten aufgrund der religiösen Intoleranz ins Exil aufbrachen und sich in mehreren deutschen Regionen, u.a. im Burgwald, niederließen .
Diese ersten Kontakte führten zu einer lebendigen Partnerschaft zwischen dem Burgwald in Hessen und der Region Diois und dem Val de Drôme im Departement Drôme.

Mehrere Projekte entstanden : « Wander- » und "Fahrradtouren" zum Thema Hugenotten, Ein Netzwerk zum Verkauf heimischer Produkte, Aufführung eines historischen Theaterstücks, Herausgabe von Informationsunterlagen und Realisierung von Informationstafeln in den "Hugenottenniederlassungen" in Deutschland.


Die Idee eines europäischen Fernwanderwegs "Auf den Spuren der Hugenotten" zwischen Dauphiné (Frankreich) und Bad Karlshafen (Hessen) kam zum ersten Mal 2004 auf. Schnell schon nehmen fünf Gruppen der "Lokalen Aktion (GAL) LEADER+ in Hessen (Deutschland) (Burgwald, Kassel - Land, Kellerwald - Edersee, Lahn-Dill-Bergland und Odenwald) und zwei Gruppen der 'französischen lokalen Aktion" Calades et Senteurs" und "Pays Diois" an den Vorbereitungsarbeiten dieses groß angelegten Projekts teil. So haben es zwischen Dezember 2004 und Dezember 2005 vier internationale Treffen ermöglicht, die gemeinsamen Ziele, die Strategien, die Organisation und den Finanzierungsplan festzulegen. Gleichzeitig dazu fanden die ersten Treffen zwischen nationalen Partnern in Frankreich und Deutschland statt.


Die Phase der Projektentwicklung (2006 und 2008)

Auf internationaler Ebene hat es diese erste Kooperationsphase ermöglicht, ein gemeinsames Projektdesign zu erarbeiten sowie eine touristische Markt- und Marketingstudie Marketingstudie zu erstellen. .
Auf nationaler Ebene waren Studien zur Geschichte und zur touristischen Realisierbarkeit des Projekts sowie die Mobilisierung der Partner wichtige Maßnahmen.
Das Ergebnis dieser Aktionen sind eine nachhaltige Kommunikation und eine identische visuelle Identität in den Partnerländern, sowie klar formulierte Anweisungen für den Einsatz der Marketingstrategie. Es wurden ebenfalls Lösungen für die zukünftige Strukturierung des Projekts vorgeschlagen.

Zu den Empfehlungen der Marketingstudie gehörte, die Entwicklung von Erlebnisregionen (das sind Gebiete mit einer starken Dichte an thematischem Erbe, die regelmäßige Aktionen veranstalten) und das aktive gemeinsame Anstreben zur Erreichung des Gütesiegels « Europäische Kulturroute ».


Die Phase der Projektrealisierung (2009 und 2011)


Die mit den Projektpartnern geführten Überlegungen haben es ermöglicht, die vorrangigen Aktionen neu festzulegen und Ende 2009 einen neuen Partnerschaftsvertrag abzuschließen.

Der partnerschaftliche Rahmen zur Projektumsetzung wurde präzisiert (insbesondere die nationalen Spezifika der Qualitätscharta).
Es wurden nationale Trägerschaftsstrukturen für das Projekt gebildet: Der deutsche Verein "Hugenotten- und Waldenserpfad" im Juni 2009, die schweizerische Stiftung VIA im Oktober 2010, der Nationale Verein « Sur les pas des Huguenots » in Frankreich im Juni 2011.

Die Konkretisierung des Wegs und seine Einrichtung erfolgt anhand :

  • Die Überprüfung der Routen und GPS-Koordinaten im Internet, durchgehende Beschilderung, Realisierung vonWanderführern, schrittweises Vorgehen usw.
  • Der Einsatz von Marketingaktionen: Veröffentlichung einer internationalen Karte, Errichten einer Internetseite die Zugang zu den Informationen jeder Etappe bietet, Auflage von Wanderführern, Ausbildung der Wander- und Landschaftsführer, Konzept der Events, Treffpunkte oder Kulturveranstaltungen in Verbindung mit dem Projekt.
  • Die Gründung von « Erlebnisregionen» durch Entwicklung von lokalen Aktionen in verschiedenen Ländern.
  • Die Mobilisierung der Partner entlang der Route, insbesondere durch den Einsatz von mehreren medienträchtigen Events in Frankreich, in der Schweiz und in Deutschland.
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