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Vizille - Echirolles

Karte
Dénivelé
Streckenlänge 11.7km
Dauer 4h
+ 432m
- 497m
Beschreibung
Château de Vizille

Verlassen Sie den Place de la Libération über die Rue du Général de Gaulle, nehmen Sie die erste Straße rechts und gleich darauf nach links bis zum Wegweiser "La Voûte". Folgen Sie der Richtung von Montchaboud und der gelben Markierung. 

Prieuré

Weiter auf der Rue du Château du Roy bis zur Gabelung.  Lassen Sie den Wegweiser außer Acht, der Montchaboud über den Weg durch die Weinfelder anzeigt, sondern nehmen Sie links den Chemin du Cimetière. Folgen Sie den Pfeilen "Prieuré". Am Friedhof mit der Kirche wird der Weg zu einem Pfad. Gehen Sie weiter geradeaus und passieren zwei Tore bis zum Wegweiser "L'Aup Morel". 

L'Aup Morel

Sie erreichen die Departementalstraße D5. Biegen Sie rechts ab und folgen der Straße bis zum zweiten Wegweiser "L'Aup Morel“. Achtung, sehr gefährliche Straße. Am Wegweiser nehmen Sie den Weg links Richtung Montchaboud. 

Montchaboud

Folgen Sie dem Weg nach oben. Bei Ankunft im Wohnviertel wird der Pfad nach der Barriere zu einer Asphaltstraße. Weiter geradeaus bis zur Straße und zum Wegweiser "Montchaboud". Hier biegen Sie rechts ab und folgen der Straße bis in den Ort. 

Montchaboud - Le village

Im Ort Montchaboud stoßen Sie auf mehrere Wegweiser. Am Waschplatz nehmen Sie die Richtung "Haute Jarrie" und "Château Bon repos" über den Chemin de Saute. Ende der Asphaltstraße.  Am Wegweiser „Les Vernes" nehmen Sie den Weg links, noch immer Richtung Haute Jarrie.

Rampeau

Am Wegweiser „Palleine" weiter Richtung Haute Jarrie. Langer Abstieg im Bois de Palleine bis zum ersten Wegweiser „Rampeau". Nicht beachten und weiter gehen bis zum zweiten Wegweiser „Rampeau". Gehen Sie weiter Richtung Haute Jarrie. Folgen Sie dem Pfad, der zu einem asphaltierten Weg wird, bis zum Wegweiser „Château Bon Repos". Hier fehlt die gelbe Markierung und Sie nehmen weiter den Weg geradeaus in den Ort. 

Haute Jarrie

Weiter geradeaus, den gelben Markierungen folgend, um den Ort zu durchqueren. Überqueren Sie die Hauptstraße und nehmen die Route du Mollard bis zum Wegweiser „Le Mollard". Weiter Richtung Haute Jarrie bis zum Wegweiser „Haute Jarrie". Bleiben Sie auf der Asphaltstraße rechts Richtung Echirolles village. 

Le Plâtre

Am Wegweiser „Le Plâtre" gehen Sie weiter auf einer kleinen Straße ohne Kfz-Verkehr Richtung Echirolles village. Am nächsten Wegweiser „La Croisée" weiter geradeaus Richtung Echirolles village.

Champ marchand

100 m weiter, am Wegweiser „Champ marchand" verlassen Sie die kleine Asphaltstraße und folgen dem Weg geradeaus Richtung Bresson. Langer Abstieg im Wald bis zum Wegweiser „Voie Romaine". Nehmen Sie die Richtung Bresson bis zum Wegweiser Bresson". 

Bresson

Am Wegweiser „Bresson" biegen Sie ab nach links Richtung Echirolles village. Sie stoßen auf zwei Wegweiser „Oratoire" in Folge. Behalten Sie die Richtung Echirolles village bei, desgleichen am Wegweiser „La Maritelle" und am Wegweiser  „Combe de Gouderie". 

Théâtre de verdure

Verlassen Sie den Weg, der am Wald entlang führt,  am Freilichttheater und halten sich rechts, um wieder auf die Straße zu gelangen.  Am Wegweiser Echirolles village" gehen Sie links Richtung Kirche. 

Arrêt de tram Auguste Delaune

Von der Kirche aus gehen Sie rechts Richtung Kreuzung. An der Kreuzung biegen Sie links ab Richtung Rathaus. Folgen Sie den Straßenschildern Grenoble - Echirolles centre. Lassen Sie das Rathaus rechts liegen und folgen der Straße bis zur Grande Avenue. Hier sind Sie am Ende dieser Etappe und dem Beginn der nächsten („Traversée de Grenoble", zu Fuß oder per Straßenbahn) angekommen. 

Kulturerbe

François de Bonne Duc de Lesdiguières

Dieser ehemalige Kadett bescheidener Herkunft, Sohn eines Notars von Champsaur, wurde 45 Jahre lang zum unbestrittenen Führer der Protestanten im Dauphiné und behauptete sich durch seine unvergleichlichen militärischen Fähigkeiten, die ihm den Beinamen „Fuchs der Berge“ eintrug.

Heinrich IV. ernannte ihn zum Generalleutnant des Dauphiné, Marschall von Frankreich, Pair und Herzog von Lesdiguières und dann, nach seinem Widerruf und Übertritt zur katholischen Lehre, zum Großkonnetabel der königlichen Armeen, Gouverneur der Picardie, des Bourbonnais und des Artois. Er wurde Schützer der Ostgrenzen des Königreichs und bekämpfte siegreich den Herzog von Savoien, der mehrfach versuchte, in die Provence und das Dauphiné einzufallen.

Nachdem 1593 der Frieden nach den Religionskriegen eingekehrt war, erwarb Lesdiguières das Land von Vizille und machte sich daran, die Romanche einzudeichen. Er ließ von 1600 bis 1620 das neue Schloss erbauen und einen immensen Park anlegen.

Vizille, Wiege der Französischen Revolution

Zwei Jahrhunderte danach… Das Schloss von Lesdiguières ist zu einer Stoffdruckmanufaktur geworden, für Stoffe, die man „les indiennes“ (indische) nennt und ist im Besitz des Großbürgers Claude Perrier.

Im Juli 1788 beschließen nach einer Serie von Aufständen in Grenoble die drei Stände Adel, Klerus und Dritter Stand entgegen dem königlichen Willen, sich im Ballsaal des Schlosses zu versammeln.

Unter der Leitung von Barnave und Monier werden Beschwerdebriefe nicht nur an den König, sondern gleichermaßen an die Provinzparlamente versandt.  Die Aktion findet mehr und mehr Verbreitung und das Parlament der Bretagne, dann das von Bordeaux schließen sich den Dauphinois an – die Revolution ist auf dem Wege… Ein Jahr später erfolgt der Sturm auf die Bastille in Paris.

Nachdem das Schloss fünfzig Jahre lang, von 1925 bis 1975, Sommerresidenz der französischen Präsidenten war, beherbergt das Schloss heute das Nationalmuseum und das Dokumentationszentrum der Französischen Revolution.

Die Schlacht von Jarrie, 19. August 1587

Wir befinden uns inmitten des achten und letzten Religionskrieges und Frankreich zerfällt in drei Lager; das des französischen Königs und der gemäßigten Katholiken, das des Königs von Navarra und das der Protestanten und des Herzogs von Guise mit der ultra-katholischen Liga.

In diesem Jahr nun bereitet Heinrich von Navarra eine Großoffensive gegen die Lorraine und den Herzog von Guise vor. Aus dieser Situation heraus treffen im August auf dem Plateau von Herbeys, Brié und Haute Jarrie die katholischen Armeen unter La Valette, d’Ornano und de Rame und eine schweizerische Söldnerarmee unter Cugy aufeinander, die die Nacht in Villeneuve d’Uriage verbrachte hatten. Die protestantische Armee, geführt von Lesdiguières und Chatillon lag in der Ebene von Champ, konnte jedoch die Romanche nicht überqueren, deren Brücke zerstört war. Die schweizerischen Pikeniere, ohne fähige Führung und angegriffen während einer Stellungsänderung, hatten den berittenen und sehr mobilen Armbrustschützen der katholischen Armee wenig entgegen zu setzen.

Der Kampf dauert nur wenige Stunden, wird aber mit aller Erbitterung ausgetragen und hinterlässt an die 1500 Tote auf dem Schlachtfeld, fast alles Schweizer. Es ist die größte Schlacht aller Zeiten in der Region Grenoble und ist doch völlig aus dem Gedächtnis der Allgemeinheit gelöscht.

 

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Bataille de Jarrie - Robert Aillaud Bataille de Jarrie - Robert Aillaud Duc de Lesdiguières - Robert Aillaud Duc de Lesdiguières - Robert Aillaud Duc de Lesdiguières - Robert Aillaud Vue sur la vallée de la Romanche - Melsen Johannes Château de Vizille - Robert Aillaud Château de Vizille - Robert Aillaud

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