Kulturerbe
DER LA CHAUDIÈRE PASS
Das Dörfchen mit ganzen 17 Einwohnern liegt in 880 m Höhe, gerade unterhalb der kleinen Passhöhe (1047 m) gleichen Namens.
Dieser sehr reizvolle Pass bietet Ihnen beidseitig eine grandiose Aussicht – auf der Nordseite über das Tal der Drôme mit dem Dorf Saillans und über das Tal des Roubion im Süden mit der Ort Bourdeaux.
Überdies „trennt“ der Pass das Waldgebiet von Saoû von der Bergwelt von Couspeau, zwei Gebirgstöcke, deren Entstehung von den Geologen mit 50 Millionen Jahren Zeitunterschied datiert wird. Diese geographische Lage machte den Pass sowohl für wandernde Händler wie auch die auf der Flucht befindlichen Hugenotten zu einer unumgänglichen Passage.
Sehenswert: Die einstige ländliche Kirche Sainte-Catherine, die abseits gelegene Kapelle von Les Sadous, restauriert 1980 (in den Grotten von Les Sadous, gesperrt für das Publikum, gibt es prähistorische Funde).
DER ORT SAINT-BENOIT-EN-DIOIS
SAINT-BENOIT, das hoch auf einem Bergsporn die erste Erweiterung des Roannetals dominierend eine Furtpassage abriegelte, war im Mittelalter nur Teil einer weit bedeutenderen Lage, des Castrum de Betton.
In 860 m Höhe gelegen, kontrollierte diese Burg die Route von Saillans ins Gebiet von Luc-en-Diois durch das Chastel-Arnaud-Tal, den Perrier-Pass und Rimon. Dieser Platz wurde vor Ende des Mittelalters zugunsten von Saint-Benoît aufgegeben, das ebenfalls über eine Burg verfügte und wo es sich besser leben ließ.
Der Ort wurde 1574 von den Protestanten eingenommen, die die Burg unterminten, um sie in die Luft zu sprengen. Der Ort ähnelt einem auf den Felsen der Roanne gestrandeten Schiff, mit der Kirche am Bug und den Ruinen der Burg im Heck. Die Kirche, die sich ihren Gipfel mit einem kleinen Friedhof teilt, ist originell durch ihren Türmchenvorbau. Sie wurde, ausgehend von einem romanischen Bau, mehrfach umgebaut. Im Krieg 1914-1918 fiel ihr Pfarrer als der erste Benediktine in der Schlacht; er war auch der letzte Pfarrer des Ortes.
Das Dorf ist zur Gänze um seine einzige Straße angelegt und der Kamm, auf dem er erbaut wurde ist so schmal, dass die überwiegende Zahl der Häuser auf dem Abhang fußt.
Quelle: Verkehrsbüro Saillans.
DER ORT AUREL
Der Ort liegt hoch auf einem Hügel umringt von weiteren Bergen. Aurel war vom XIII. Jahrhundert bis zur Revolution ein Lehen der Bischöfe von Die. Im XI. Jh. traf man hier noch vier Kirchen an.
Zur Zeit der Könige leidet Aurel, das etwa 150 Familien zählt – zwei Drittel darunter protestantisch – besonders stark unter der Einquartierung von Söldnern, die auf dem Wege nach Italien sind oder die von dort zurück kommen. 1656 zum Beispiel rauben die 20 Infanteriekompanien von La Roque den Bewohnern Silber, Wäsche, Lebensmittel, Vieh, Möbel und Bekleidung und misshandeln die Bewohner "von denen einige zu Tode geprügelt wurden". Im XIX. Jh. wird in Aurel Getreide angebaut und man hat sich mit der Anpflanzung von 1200 Maulbeerbäumen der Seidenraupenzucht zugewandt.
Sehenswert: Die romanische Kirche St. Pierre mit ihrer Kuppel aus dem XI. Jh., ein früheres Priorat abhängig von der Abtei von Cluny. Die vorhandenen Reste der Kirche wurden in einen Bauernhof umgewandelt. Die nicht sehr alte protestantische Kirche mit Türmchen, Uhr und Inschrift. Das alte Schloss: Standort des mittelalterlichen „Castrum“.
Wissenswert: Man produziert hier die "Clairette" (Schaumwein), aber auch Wasser; das Mineralwasser von Aurel hat eine große Vergangenheit. Man findet selbst Spuren der Gewinnung durch die Römer, große Liebhaber mineralhaltiger Wasser.
Centres d'intérêt
Office de Tourisme du pays Diois - bureau de la Vallée de la Roanne
Saint-Nazaire-le-Désert
Office de tourisme du pays de Saillans
Saillans
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